Online: Spätantike Vergil-Handschrift

Unter den ältesten Handschriften der Lorscher Klosterbibliothek befindet sich ein besonderes Kleinod: Der „Vergilius Palatinus“ (Vatikan, BAV, Pal. lat. 1631) enthält die Eklogen, die Georgica und die Aeneis. Der Codex wurde im 5./6. Jahrhundert in Italien geschrieben und gehört zu den drei ältesten und wichtigsten Textzeugen des römischen Dichters. Die Handschrift ist komplett in einer Majuskelschrift geschrieben. Dem Humanisten Sebastian Münster (1488-1552) schien der Codex so altehrwürdig, dass er ihn für einen Autographen Vergils hielt.

„Vergilius Palatinus“ (Vatikan, BAV, Pal. lat. 1631)

Vorerst sind noch Zugriffsbeschränkungen zu beachten. Frei zugänglich ist die Vergil-Handschrift zunächst nur von Rechnern der Biblioteca Apostolica Vaticana und des Kloster Lorsch aus sowie für Angehörige der Universität Heidelberg und Besucher der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Heidelberg.

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