„Lorscher Evangeliar“ online

Das wohl bekannteste und kostbarste Werk unter den erhaltenen Lorscher Codices ist das „Lorscher Evangeliar“. Die prachtvoll ausgestattete Evangelienhandschrift ist um 810 an der Hofschule entstanden und gelangte noch im selben Jahrhundert in die Klosterbibliothek. Das „Lorscher Evangeliar“ wurde vermutlich im Jahr 1479 in zwei Hälften geteilt, welche Mitte des 16. Jahrhunderts in die Heidelberger Bibliotheca Palatina überführt wurden.

Der erste Teil befindet sich heute in der rumänischen Nationalbibliothek, der zweite Teil (Pal. lat. 50) in der Vatikanischen Bibliothek. Diese zweite Hälfte sowie eine der kostbaren Elfenbeintafeln, welche einst den Einband der Evangelienhandschrift schmückte und heute ebenfalls im Vatikan aufbewahrt wird, ist nun in die Lorscher Virtuelle Bibliothek integriert worden.

„Lorscher Evangeliar“ (Vatikan, BAV, Pal.lat.50)

Vorerst sind noch Zugriffsbeschränkungen zu beachten. Frei zugänglich ist die Handschrift zunächst nur von Rechnern der Biblioteca Apostolica Vaticana und des Kloster Lorsch aus sowie für Angehörige der Universität Heidelberg und Besucher der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Heidelberg.

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